„Wir müssen aufstehen und uns wehren“

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Filmemacher Werner Boote ist bekannt für seine kritischen Dokus wie „Plastic Planet“ oder „Alles unter Kontrolle“. Gemeinsam mit der Journalistin und Autorin Kathrin Hartmann drehte er „The Green Lie“, eine Abrechnung mit unserem Wirtschaftssystem und den Nachhaltigkeitslügen der großen Konzerne.

Wie kam es zu der Idee des Films „The Green Lie“?

W.B: Nach dem düsteren Blick auf die Industrie in „Plastic Planet“ wollte ich zeigen, dass es auch Konzerne gibt, die nachhaltig und fair produzieren. Ich hatte damals noch keine Ahnung, welche riesigen Abgründe sich da auftun würden.

K.H.: Als Journalistin beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren mit Greenwashing. Ich bin überzeugt: Wenn wir die Welt wirklich verändern wollen, dann müssen wir aufhören, den Konzernen ihre Grünen Lügen zu glauben.


Filmemacher Werner Boote ist bekannt für seine kritischen Dokus wie „Plastic Planet“ oder „Alles unter Kontrolle“. Gemeinsam mit der Journalistin und Autorin Kathrin Hartmann drehte er „The Green Lie“, eine Abrechnung mit unserem Wirtschaftssystem und den Nachhaltigkeitslügen der großen Konzerne.

Wie kam es zu der Idee des Films „The Green Lie“?

W.B: Nach dem düsteren Blick auf die Industrie in „Plastic Planet“ wollte ich zeigen, dass es auch Konzerne gibt, die nachhaltig und fair produzieren. Ich hatte damals noch keine Ahnung, welche riesigen Abgründe sich da auftun würden.
K.H.: Als Journalistin beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren mit Greenwashing. Ich bin überzeugt: Wenn wir die Welt wirklich verändern wollen, dann müssen wir aufhören, den Konzernen ihre Grünen Lügen zu glauben.

Was ergaben eure Recherchen?

W.B: Uns wurde bald klar: Es gibt keinen einzigen Konzern, der nachhaltig überzeugt. Stattdessen trafen wir auf Unternehmen, die sich ein grünes Mäntelchen umhängen und ihre Kunden als dumm verkaufen. Wir haben unterschiedliche Fälle in allen nur erdenklichen Branchen recherchiert und stellten fest: Die Methoden und Vorgangsweisen der Konzerne sind immer dieselben.
K.H.: Wir waren oft wirklich überrascht, was die uns weismachen wollten!

Könnt ihr ein Beispiel nennen?

K.H.: Eines der drastischsten Beispiele für Greenwashing ist der Ölkonzern BP, der vor einigen Jahre…
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