Freunde fürs Leben?

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Der Mensch ist ein soziales Wesen, gute Beziehungen wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Und sie sagen eine Menge über uns selbst aus: So wie wir selbst uns uns im Laufe des Lebens weiter entwickeln, verändern sich oft auch unsere Freundschaften.

Im Kindergarten war Xandi mein bester Freund und ich wusste: später einmal würde ich ihn heiraten. Heute, nach über 40 Jahren, bin ich zwar verheiratet, aber mein Mann heißt Richard. Xandi sah ich zuletzt mit neun Jahren bei einer Faschingsparty – ich war immer noch ein bisschen in ihn verliebt. Zu jener Zeit war bereits Sylvia meine liebste Freundin, wir spielten im Schulhof Indianer und ich harrte am Marterpfahl aus. Als wir an verschiedene Gymnasien wechselten, verloren wir uns aus den Augen. Es folgten Gisi, Sissy, Bella, Gigy. „La Boum“ lief im Kino, es war die Zeit der pubertären Wirrungen und der ersten Verliebtheit. Wir trafen uns bei Parties, zu denen wir die Jungs aus der Nebenklasse einluden, spielten Flaschendrehen und tanzten zu langsamer Musik. Und schütteten einander unsere Herzen aus, wenn unsere Verliebtheit nicht erwidert wurde.

Lebenslange Freundschaften sind selten geworden

Das, was heute gemeinhin unter den Begriff „Lebensabschnittpartner“ fällt, trifft auch auf Freunde zu: Sobald wir uns verändern und unser Leben ein neue Richtung nimmt, kann es vorkommen, dass langjährige Freunde uns fremd werden.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, gute Beziehungen wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Und sie sagen eine Menge über uns selbst aus: So wie wir selbst uns uns im Laufe des Lebens weiter entwickeln, verändern sich oft auch unsere Freundschaften.

Im Kindergarten war Xandi mein bester Freund und ich wusste: später einmal würde ich ihn heiraten. Sie erraten es vielleicht: Heute, 40 Jahre später, bin ich zwar verheiratet, aber mein Mann heißt Richard. Xandi sah ich zuletzt mit neun Jahren bei einer Faschingsparty – ich war immer noch ein bisschen in ihn verliebt. Zu jener Zeit war bereits Sylvia meine liebste Freundin, wir spielten im Schulhof Indianer und ich harrte am Marterpfahl aus. Als wir an verschiedene Gymnasien wechselten, verloren wir uns aus den Augen. Es folgten Gisi, Sissy, Bella, Gigy. „La Boum“ lief im Kino, es war die Zeit der pubertären Wirrungen und der ersten Verliebtheit. Wir trafen uns bei Parties, zu denen wir die Jungs aus der Nebenklasse einluden, spielten Flaschendrehen und tanzten zu langsamer Musik. Und schütteten einander unsere Herzen aus, wenn unsere Verliebtheit nicht erwidert wurde.

Lebenslange Freundschaften sind selten geworden

Das, was heute gemeinhin unter den Begriff „Lebensabschnittpartner“ fällt, trifft auch auf Freunde zu: Sobald wi…
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