Aktivismus für’s Klima

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Im Frühjahr 2015, einige Monate vor dem entscheidenden Klimagipfel in Paris, begannen zivilgesellschaftliche Organisationen sich zu formieren, um für mehr Klimagerechtigkeit einzutreten. Ihr Ziel war aufzuzeigen, dass es sich beim Klimawandel um kein abgetrenntes Umweltproblem handelt, sondern um eine Krise, die eng mit Wirtschaft und gesellschaftlichen Lebensweisen zusammenhängt. Federführend bei der Gründung von „System Change not Climate Change“ (SCnCC) war Attac, eine Bewegung, die sich für eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt.

[caption id="attachment_3438" align="alignright" width="300"] (c) Astrid Schwab/Greenpeace[/caption]

Wirtschaft neu denken „Über 120 Vereine, Organisationen und Initiativen unterstützen bisher unser Positionspapier“, sagt Manuel Grebenjak, Sprecher von ScnCC. Gefordert werden verbindliche Zielsetzungen, um die Erderwärmung auf höchstens 2 °C zu beschränken, ein schneller Umstieg von fossilen zu erneuerbaren Energiequellen, regionale Wirtschaftskreisläufe sowie eine umweltschonende Mobilität.

Zahlreiche Organisationen fordern als Antwort auf den Klimawandel eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der Wirtschaft. Unter dem Namen System Change not Climate Change machen Aktivisten für den Klimaschutz mobil.

Im Frühjahr 2015, einige Monate vor dem entscheidenden Klimagipfel in Paris, begannen zivilgesellschaftliche Organisationen sich zu formieren, um für mehr Klimagerechtigkeit einzutreten. Ihr Ziel war aufzuzeigen, dass es sich beim Klimawandel um kein abgetrenntes Umweltproblem handelt, sondern um eine Krise, die eng mit Wirtschaft und gesellschaftlichen Lebensweisen zusammenhängt. Federführend bei der Gründung von „System Change not Climate Change“ (SCnCC) war Attac, eine Bewegung, die sich für eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt.

(c) System Change

Wirtschaft neu denken „Über 120 Vereine, Organisationen und Initiativen unterstützen bisher unser Positionspapier“, sagt Manuel Grebenjak, Sprecher von ScnCC. Gefordert werden verbindliche Zielsetzungen, um die Erderwärmung auf höchstens   2 °C zu beschränken, ein schneller Umstieg von fossilen zu erneuerbaren Energiequellen, regionale Wirtschaftskreisläufe sowie eine umweltschonende Mobilität. Maßnahmen der sogenannten „Green Economy“, die dem gegenwärtigen Wirtschaftssystem lediglich einen grünen Anstrich verpasst, sollen entlarvt und eingedämmt werden. „Es wird nicht ausreichen, emissionsfreie Joghurts zu konsumieren, Elektroautos zu fahren oder gar klimaneutral zu fliegen“, ist auch Magdalena Heuwieser überzeugt. Sie ist beim Verei…
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